Wo sind die Jobs in der Videoproduktion und Medienwelt – meine Erfahrungen als selbstständiger Mediengestalter für Bild und Ton

Wie funktionieren die Medien?

Wie kommt man an Aufträge?

Wie kann man von professioneller Videoproduktion leben?

Das sind Fragen, die sich sicherlich viele selbstständige Medienschaffende in Deutschland stellen.

Ich habe selbst schon die unterschiedlichsten Berufsmodelle durchprobiert.

Gehen wir doch einfach mal auf Auftragssuche.

Ich bin zum Beispiel früher schon fündig geworden auf www.crew-united.com. Das ist das wohl bekannteste Jobportal für Fernsehen, Film und Videoberufe. Auf der Jobseite werden immer wieder Jobangebote ausgeschrieben. Ich bin dort früher schon so manches mal fündig geworden.

Ein weiteres Portal für Kreative ist www.das-auge.de. Dieses Portal richtet sich an Kreative aller Berufe. Web, Print und auch Video Aufträge sind hier zu finden. Es lohnt sich auf alle Fälle hier einen Blick reinzuwerfen.

Auch www.mandy.com, sollte man im Auge behalten. Hier kann man Aufträge internationaler Firmen an Land ziehen. Man kann auf der Seite ein eigenes Profil für seine Dienstleistungen eintragen. Für alle, die an der Zusammenarbeit mit internationalen Produktionen interessiert ist, ist das die richtige Seite.

Arbeiten bei öffentlich rechtlichen Sendern

Für viele von uns sind die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten ein guter Auftraggeber.

Ich habe selbst bei einer meine Ausbildung gemacht und war dort auch eine längere Zeit als freiberuflicher EB Kamera Assistent beschäftigt.

Ich habe zum Beispiel letztes Jahr in den oben genannten Seiten gelesen, dass wieder vermehrt Cutter und Kamera Assistenten gesucht werden.

Es muss halt jeder für sich selbst wissen, was einem taugt.

Ich war zum Beispiel als Kamera Assi regelmäßig mehrere Wochen unterwegs.

Wenn man aber eine Familie hat, dann klappt das einfach nicht mehr so und man muss sich etwas anderes überlegen.

Auch bin ich der bescheidenen Meinung, dass wir vor einer Zeitenwende in den Medien stehen. Immer mehr Menschen sehen Internet Videos, lesen Blogs und hören Podcasts.

Ich meine, das der Trend weg geht von den klassischen Medien, wie wir sie seit Jahren kennen.

Dies wirkt sich natürlich auch auf die Jobangebote aus

Arbeiten beim Shopping Sender

Also, wenn eine Sache in den Deutschen Medien floriert, dann sind das Shopping Sender. Beim durchzappen der Fernsehkanäle fällt einem auf, dass es immer mehr werden.

Die Leute schauen gerne Shopping Sender und kaufen dort auch ein.

Ich habe selbst meine Erfahrungen in diesem Bereich gemacht. Ich war ein halbes Jahr immer ein paar Tage im Monat bei einem Shopping Sender an der Studio Kamera.

Kann man machen. Die Bezahlung war auch gar nicht so schlecht. Nur ein 10 Stunden Tag an der Kamerapumpe, das war einfach nichts für mich.

Aber hey, wenn Du einen Job im Video, Fernsehbereich suchst, dann wirst Du hier fündig werden.

Für mich war jedoch nach einem Jahr oder so Schluss.

Arbeiten für freie Fernsehproduktionen

Was mir gut gefallen hat, war die Zusammenarbeit als freier EB Kamera Assi mit freien Fernsehproduktionsfirmen (die in der Regel dann im Auftrag für öffentlich rechtliche oder Private TV Sender produziert haben).

Aber die Abwechslung mit unterschiedlichen Kameramännern, unterschiedlichen Teams und Produktionen, hat mir großen Spass gemacht.

Es ist nur so, dass gerade bei freien Produktionen auch so ein rauher Umgangston herrscht, dass man schon ganz schön abgestumpft sein muss um das mehrere Jahre mitzumachen.

Wie Ihr seht, die Auswahlmöglichkeiten werden immer geringer, besonders, wenn man nicht alles mitmacht, was einem Firmen, Sender etc. auftischen möchten.

Medienjobs, die bei mir funktioniert haben.

Besonders Event, Messe und PR Fotografie sind Sachen, die immer wieder kommen und die ein sehr schönes Auftragsfeld bieten.

Auch ein Bereich, der viel Potential bietet ist die Imagefilm und Firmenvideo Produktion. Dort konnte ich schon Erfahrung sammeln im Auftrag für die großen Telefonbuchverlage.

Ich kann Euch aber auch die Info weitergeben, dass in diesem Bereich die Luft auch dünner wird. Die Produktionsfirmen stellen immer mehr Leute ein und haben so hohe Fixkosten, dass sie am liebsten ständig die Gagen der Kameraleute kürzen würden.

Für mich hat es da keinen großen Sinn gemacht, mitzuziehen.

Wie sieht die Zukunft und Gegenwart für Selbstständige Mediengestalter und Medienschaffende aus?

Man braucht mehrere Standbeine um sicher stehen zu können. 

Dafür kann ich zum Beispiel ein Portfolio bei Microstock Agenturen empfehlen. Der Aufbau dauert Zeit und wirft auch nicht sofort etwas ab, aber man muss irgendwann anfangen.

Ein Youtube Kanal kann zu einem passiven Einkommen beitragen.

Auch Blogs haben das Potential etwas dazuzuverdienen.

Man muss sich selbst um Aufträge mit Firmen kümmern. Besonders Firmen die von Inhabern geführt werden sind gute Ansprechpartner für erfolgreiche Projekte.

Die Firmen sind sehr interessiert. Am Besten man schickt einfach eine Email mit Beispielen und einem Angebot.

 

Was bringt am Meisten ein?

Werdet selbst zum Videoproduzenten. Stellt Videos her. Monetarisiert sie über Youtube, über einen kostenpflichtigen Onlinekurs, Werbung in einem Blog oder verkauft die DVD über Deine Webseite oder Blog.

Ich meine, das Beste wird sein, selbst Medieninhalte herzustellen. Man wird also Medienproduzent.

Man verdient also sein Geld nicht mehr als freier Mitarbeiter in anderen Produktionsfirmen und Sendern, sondern man verdient an seinen eigenen Produktionen.

So sieht jedenfalls meine Marschroute aus.

Was ist Deine Meinung zu diesem Thema? Ich freue mich über Deinen Kommentar.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.