Mediengestalter für Bild und Ton – ein Super Job mit Wahnsinns Erfolgsaussichten!


Kürzlich habe ich mir einen Podcast zum Berufsbild des Mediengestalters für Bild und Ton angehört.

Gleich eines vorneweg. Es ist für mich sehr amüsant, seit 16 Jahren immer die gleichen Aussagen zu meinem Berufsbild zu hören. Zu diesen Meinungen und Aussagen möchte ich gerne kurz Stellung nehmen.

Es kursiert die Meinung über die Mediengestalter für Bild und Ton, dass sie berufliche Eierlegendewollmilchsäue seien.

Immer wieder höre ich die gleichen Aussagen, sie können viel, von jedem etwas, aber nichts richtig.

Im Vergleich zu einem „richtigen“ Tontechniker, oder Kameramann oder Cutter aber sind die Fähigkeiten nieeee vergleichbar. Rückblickend hatten manche Kollegen wohl etwas Angst um Ihren Job und vielleicht war auch Neid dabei.

So waren jedenfalls oft die Aussagen über diesen Ende der 90er geschaffenen neuen Ausbildungsberufes für Fernsehen, Film und Hörfunk.

Ich habe meine Ausbildung zum Mediengestalter für Bild und Ton beim öffentlich rechtlichen Fernsehen und Hörfunk gemacht von 1999 -2002.

Seit 2003 bin ich selbstständig als Mediengestalter für Bild und Ton tätig.

Ich habe für Fernseh Produktionsfirmen und Fernsehsender als EB Kamera Assistent und Studio Kameramann gearbeitet.

Fernsehen war Anfang 2000 noch ein heiß umkämpfter Bereich und man brauchte und braucht schon ein hartes Fell um dort bestehen zu können.

Ich kann jedenfalls von mir behaupten, dass ich die Ausbildung zum Mediengestalter für Bild und Ton kein einziges mal bereut habe.

Ich konnte in dieser Ausbildung alles lernen, was ich für meinen Einsatz in unterschiedlichsten Aufgabenbereichen notwendig war zu wissen.

Auch konnte man durch diesen Produktionsüberblick auch immer sehr gut mit den anderen Produktionsabteilungen in einem großen Team kommunizieren und absprechen.

Gut, das war jetzt mal ein Blick in die Vergangenheit der Medien. Damals als das Fernsehen und der Hörfunk die Hauptmedien waren.

Der wahre Wert dieser sehr guten Ausbildung wird mir erst heute so richtig bewusst.

Heute gibt es Internetvideos auf Youtube, Podcasts auf Itunes und Blogs.

Jeder hat die Möglichkeit, seine selbst produzierten Inhalte dort einem Millionenpublikum zugänglich zu machen und z.B. über Werbeeinblendungen zu monetarisieren.

Auch die Möglichkeit Foto und Video Material bei Microstock Agenturen anzubieten hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt.

Ich sehe persönlich die Rolle des Mediengestalters/in in der des selbstständigen Medienproduzenten, der dann seine eigene Inhalte vermarktet.

Dies stand einem auch schon vor über 10 Jahren offen. Aber nicht nur die künstlerische Seite muss gelernt werden, auch ein Geschäftssinn ist sehr wichtig. Wenn man diesen noch nicht hat, dann muss dies genauso gelernt werden wie Kameraführung, Videoschnitt und Tonmischung.Dies ist eine Seite dieses Berufes, der damals nicht so wichtig für uns war.

Heute ist das anders. Möchte man seine eigenen Inhalte veröffentlichen und Geld damit verdienen, dann muss die Sache rechtlich auf sicheren Beinen stehen.

Mein Tipp für Mediengestalter/innen die jetzt mit dem Beruf fertig werden.

Fangt an eigene Inhalte zu produzieren und diese dann über Youtube zu monetarisieren.

Eigene Kurzfilme können auch auf Vimeo gegen Bezahlung zum Download angeboten werden.

Fangt an zu bloggen und zeigt auf diesen Seiten, was Ihr könnt, was Ihr denkt und was so geht.

Habt mehrere Blogs zu unterschiedlichen Themen und monetarsiert diese mit Werbung oder einem E-Book.

Erreicht mit einem Podcast über Itunes hochwertige Medienkonsumenten und Zuhörer für Eure Inhaltliche Nische.

Schreibt ein E-Book.

Baut ein Foto und Video Portfolio auf und vermarktet dieses bei iStock, Shutterstock und Fotolia.

Seid zuversichtlich, auf Euch wartet der Erfolg, wenn Ihr selbst Gas gebt!

Was tun, wenn es im Medienberuf nicht so gut läuft?

Medienjobs sind rar und hart umkämpft.

Sucht Euch einen Nebenjob um eure Kosten zu tragen.

Schaft Euch eine eigene Ausrüstung an. Eine Video DSLR, Licht und Ton.

Baut eigene Inhalte auf. Wenn Ihr genügend gute Inhalte, Fotos, Videos, E-Books habt, dann könnt Ihr Vollzeit auf Eure Mediensache umsteigen.

Das sind ein paar Tipps von mir und meine Meinung zum unschätzbaren Wert des Berufes Mediengestalter für Bild und Ton.

 

 

 

 

 

 


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