Filme machen und davon leben – ein Rückblick und ein Ausblick

Kino, Fernsehen und Videos haben mich mein Leben lang begleitet. Mit 16 hatte ich neben der Schule als Filmvorführer in einem Kleinstadtkino gearbeitet. Meine Ausbildung zum Mediengestalter für Bild und Ton habe ich beim öffentlich rechtlichen Fernsehen und Hörfunk absolviert und Videos habe ich schon als Kind gerne geschaut, als mein Vater am Wochenende von der Videothekt Zeichentrickfilme auf VHS mit nach Hause brachte.

Ich konnte in meinem bisherigem Leben die Medienwelt aus den unterschiedlichsten beruflichen Perspektiven kennenlernen und meine Erfahrungen sammeln.

Künstlerisch hatte ich schon immer zahlreiche Ideen und Fertigkeiten, aber irgendwie wollte es mir noch nie einleuchten, warum ich einen Kurzfilm drehen sollte, nur um Ihn bei einem Festival einzuschicken. Klar, Ruhm und Ehre und der Livestyle im Film und so.

Aber die Aussicht auf viel Arbeit und geringem Gewinn war für mich nur wenig verlockend. Für viele Filmenthusiasten klingt das jetzt wahrscheinlich etwas abgeklärt, aber als Selbstständiger Mediengestalter muss man schließlich auch schauen, wovon man leben soll.

Ein erster Lichtblick war dann Youtube mit Werbeeinblendungen, was funktioniert und gewisse Einnahmen erwirtschaftet.

Jetzt muss ich zugeben, dass Youtube aber nicht umbedingt meine Plattform für hochwertige Inhalte ist. Ich habe dort Tutorials und Tipps und Info Videos stehen, aber meine besten Inhalte wollte ich dort nicht vermarkten.

Jetzt mit Amazon Direct Video hat sich das Blatt jedoch gewendet. Die Aussicht, selbst Kurzfilme in eigenem Auftrag zu produzieren und dort dann bereitzustellen ist die Gelegenheit auf die ich seit vielen Jahren gewartet hatte.

Die Plattform mit dem Firestick oder Firetv bietet mir die Möglichkeit meine Videoinhalte zu vermarkten. Manche on Demand als Zahl Download und manche Inhalte über Amazon Prime für 6 ct pro Minute Vergütung.

Jetzt wo dieser Vertriebsweg offen ist, motiviert mich das auch als Filmemacher, neue coole Inhalte zu produzieren, weil ich weiss, das diese auch bei den Zuschauern ankommen wird!

Und bei selbst produzierten Filmen und Videos, bei denen man die Urheberrechte besitzt kann ein gutes Einkommen entstehen.

Man sollte dafür natürlich einen sehr weiten zeitlichen Horizont mitbringen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Film oder Video an einem Wochenende alle Kosten wieder reinspielt und dann Gewinne erwirtschaftet ist da, aber doch ziemlich gering.

Aber ein Film kann im Laufe eines Jahres oder über die Zeit mehrerer Jahre die Herstellungskosten wieder einbringen und ab dann Gewinne für den unabhängigen Internet Film Produzenten auschütten.

Ich habe bereits ein Info Video hochgeladen und bin ganz begeistert auf Amazon Prime zu erscheinen.

Der Ausblick für Filmemacher und Filmemacherinnen war also noch nie so gut wie jetzt.

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