Regisseur gegen Produzent. Die Deutsche und die Amerikanische Sichtweise.

Erfolg mit videos und filmen

Ich weiß nicht, ob dass heute Filmschaffende auch noch so sehen, aber als ich beruflich in den Medienbereich eingestiegen bin, sah ich den Regisseur als großen Bestimmer der Filmproduktion an.

Dass diese Sichtweise nur in Deutschland so verbreitet ist und in Amerika so nicht geteilt wird, ist mir erst im Laufe der Jahre klar geworden.

In Amerika bestimmt der Produzent das Geschick und Geschehen der Filmproduktion.

Wer zahlt schafft an.

Während der Regisseur „nur“ der Spielleiter ist und die Verantwortung für die Inszenierung trägt, hat das letzte Wort in den USA der Produzent, der die gesamte Produktion finanziell in Auftrag gegeben hat und alle beteiligten Kreativen auszahlt.

Geht es nur mir so, oder hatten wir in Deutschland da einen anderen Blick auf die Filmproduktion?

Ich hatte in den Anfangsjahren meiner Medienlaufbahn oft den Eindruck, dass der Regisseur das letzte Wort in der Produktion eines Medienproduktes hat.

Vielleicht liegt das auch unserem System von Film und Fernsehfonds und des öffentlich rechtlichen Rundfunks, dass der Regiesseur oft als der letztendliche Entscheidungsträger angesehen wird.

Oft steht hinter den Produktionen keine Firma und kein Geldgeber, dem das Produkt dann gehört, sondern ein Gremium an Entscheidungsträgern die im öffentlichen Dienst stehen.

Es sollte das Ziel eines jeden Filmemachers sein ein Produzent eigener Filme zu werden.

Wer wirklich langfristig mit seiner eigenen Medientätigkeit unternehmerisch erfolgreich sein möchte, sollte künstlerische Ansprüche des Regisseurs mit dem wirtschaftlichen Wissen des Produzenten verbinden.

Mit der Kunst des Filmemachens sind viele Kosten verbunden

Auf lange Sicht lassen sich die Kosten für Equipment, Kamera, Ton und Licht nur tragen, wenn man auch wirtschaftlich erfolgreich am Markt auftritt.

Das Ziel solte nüchtern gesehen zuerst wirtschaftlicher Erfolg und dann die Umsetzung künstlerischer Ideen sein.

Video Hit im Internet

Anstatt auf Kurzfilmfestivals und Anerkennung einer kleinen Szene zu setzen sollte man den Erfolg im Internet suchen.

Ein Video Hit auf Youtube oder Amazon Video Direct kann in absehbarer Zeit die Kosten decken und dann auf die Gewinnstraße führen oder einen auf der Gewinnspur halten.

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