Als selbständiger Medienschaffender sein Ding machen, wie geht das?


Medien machen. Sein Ding machen. Seinen Unterhalt verdienen.

Für viele Medienschaffende, Videoproduzenten und Filmemacher ist das ein wichtiges und zentrales Thema.

Es lebe die Kunst. Aber man muss auch davon leben können.

Ich habe selbst viele Jahre in den unterschiedlichsten Medien Bereichen meine Erfahrungen sammeln können.

Sei es als Kameramann, Kamera Assistent, Studiokameramann, Tonmensch oder als Beleuchter.

Immer jedoch für andere Firmen, andere Produktionen und im Auftrag für andere.

Podcast zum Artikel:

Ich habe mir die Frage gestellt, ob und wie das so in den nächsten Jahren weitergehen kann und wie ich meine eigenen Fähigkeiten am besten Einsetze um mit meiner Arbeit nicht andere Reich zu machen, sondern auch in der Zukunft von meiner Arbeit leben zu können.

Das war dann auch der Grund, warum ich angefangen habe Videos z.B. auf Youtube zu allen möglichen Themen zu veröffentlichen und zu monetarisieren.

Der zentrale Punkt ist der, dass man selbst, eigene Video und Filmprojekte produzieren sollte. An diesen Projekten sollte man der Urheberrecht haben.

Diese Videoprojekte kann man dann monetarisieren. Sei es über Youtube mit Werbung oder z.B. über Amazon Video Direct als Kauf Video.

Ich meine, viel zu viele Medienschaffende sehen sich als Dienstleister für einen Teilbereich eines Mediums.

Ich meine jedoch, dass jeder die Fähigkeit ein eigenes Video zu realisieren stärken sollte.

Ein guter, spannender Inhalt wird von vielen Zuschauern eher erkannt, als die schönste Kamerafahrt.

Aus meiner Perspektive ist es für jeden Medienmacher wichtig eine eigene Kamera Ausrüstung zu besitzen.

Dazu zählt:
  • Video DSLR
  • Eine Auswahl an Objektiven
  • Stativ mit Fluidkopf
  • Richtmikrofon
  • Tonangel
  • Externes Ton Aufnahmegerät
  • Videoschnittprogramm + Laptop
  • Bildbearbeitungsprogramm für Grafiken
  • Tonbearbeitungsprogramm für Ton Nachbearbeitung

Nutze den Tag!

Es ist von zentraler Wichtigkeit, dass Du keinen Tag ungenutzt verstreichen lässt.

Besonders Selbständige Medienschaffende haben öfters einmal ein paar Tage zwischen Projekten und Aufträgen.

Diese sind sehr wichtig zur Erholung!

Aber es ist wichtig zu erkennen, dass man an Tagen ohne externen Auftrag – eigene Projekte produzieren sollte.

Jedes fertige Videoprojekt (Tutorials z.B.) sind Dein Video Kapital im Internet.

Man sollte schon früh damit anfangen, sich ein Video  Portfolio aufzubauen, welches man dann auf unterschiedlichen Plattformen monetarisieren kann.

Dafür sollte der/die Medienschaffende dann auch lernen, nicht nur hinter, sondern auch vor der Kamera zu stehen und die Sache zu moderieren.

Man sollte lieber sehen, was man alleine an einem Tag erreichen kann, und sei es “nur” ein Youtube Tutorial,  anstatt zu versuchen ein großes Team zusammenzustellen und dann geht nichts zusammen.

Schlussgedanken

  • Man sollte keinen Tag ungenutzt verstreichen lassen.
  • Man sollte seine Eigene Ausrüstung besitzen.
  • Man sollte sich sein eigenes Video Portfolio aufbauen.
  • An Tagen zwischen Drehs und Aufträgen sollte man eigene Projekte machen.
  • Jeder Medienschaffende sollte sich als Produzent erkennen und das auch können.

Das ist nur meine Meinung. Andere können das schon wieder ganz anders sehen und das ist auch richtig so!

Ich gehe nur der Frage nach, wie man auf lange Sicht Spass an seinem Medienberuf hat; Erfüllung sucht und findet; Und von seiner Arbeit leben kann.

 

 


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