Mal eben schnell von Adobe Premiere zu DaVinci Resolve umziehen.


Ich habe ja jetzt endlich erfolgreich DaVinci Resolve 14.1 installiert.

Seit einigen Jahren nutze ich nun schon Adobe Premiere als Teil der Creative Suite.

Um jetzt nicht monatliche Kosten mit der Creative Cloud zu haben, war ich auf der Suche nach einem aktuellen Editing Programm, welches einerseits viel kann und andererseits optisch so gut rüberkommt, damit man gerne jeden Tag damit arbeitet.

Mir ist da gleich DaVinci Resolve ins Auge gesprungen.

Doch der Umzug von Premiere zu Resolve erweist sich als schwieriger als erwartet.

Und vorerst werde ich Premiere nicht durch Resolve ersetzen können.

Das hat einen ganz einfachen Grund.

MP4 / H264 Dateien werden in Resolve nicht flüssig wiergegeben

Egal ob von meinen Canon Video DSLRs oder von meiner GoPro. Im Editing Fenster stottert und ruckelt das Video.

Es ist kein flüssiges Schneiden und Abspielen möglich.

Das ist erst einmal ernüchternd, weil auf den ersten Blick Resolve ein sehr ansprechendes Schnittprogramm ist.

Auch die Umwandlung in einen schnittfreundlichen Codec (Cineform I Frames Only) hat bisher nicht viel Besserung gebracht.

Mehr Computer Leistung

Blackmagicdesign empfiehlt Windows 10 und mindestens 8 GB Ram.

Aber nur am Computer kann es nicht liegen, weil selbst Videos mit niedrigen Datenraten in DaVinci Resolve ruckeln.

In Premiere oder in Wiedergabeprogrammen läuft dieselbe Datei flüssig.

Was kann ich mit DaVinci Resolve machen und was nicht?

Für mich hat das ganz praktische Auswirkungen.

Ich werde weiterhin den Schnitt in Adobe Premiere machen. Die Ton Bearbeitung in Adobe Audition.

Dann importiere ich die Timeline in DaVinci Resolve.

Dort kann ich dann sehr gut eine Farbkorrektur machen und sehr praktisch und unkompliziert das Projekt für Youtube etc. exportieren.

Schlussgedanke

So einfach ist das nicht immer mit dem Umzug. Es gibt immer neue Herausforderungen und Stolpersteine.

Ob z.B. Video Footage von Blackmagicdesign Kameras flüssig wiedergeben werden, kann ich nicht sagen.

Aber für den Schnitt von Video DSLR Footage ist Resolve nicht von Haus aus die erste Wahl.

Was mir jedoch richtig gut gefällt, ist der Image Stabilizer, der richtig schnell funktioniert.

Also erst einmal den Schnitt komplett fertig machen und dann die Farbkorrektur und Bildstabilisierung in Resolve.

Aber so schnell kann ich Adobe Premiere leider noch nicht in Rente schicken.

 

 


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